Semesterprogramm

Semesterprogramm WS20/21

Bachelor Thesis / Master

15-92-6411 / -6413

Ziel des Entwurfs ist die Entwicklung eines Entwurfsalgorithmus, der Geometrie und architektonische Zeichnungen für einen Pavillon generiert. Dieser Pavillon soll für die Cour Carrée entworfen werden, historisch der erste gebaute Teil des Louvre-Palasts, der sich später über vier Jahrhunderte hinweg zu einer Collage aus zahlreichen Interventionen von mindestens fünfzehn verschiedenen Architekten entwickelte. Jede dieser Interventionen ist spezifisch für ihren genauen Standort, ihre Entwurfs- und Bauzeit, ihren Architekten – und doch sind gemeinsame formale Regeln erkennbar. Diese formalen Bezüge ziehen sich durch Ziel des Entwurfs ist die Entwicklung eines Entwurfsalgorithmus, der Geometrie und architektonische Zeichnungen für einen Pavillon generiert. Dieser Pavillon soll für die Cour Carrée entworfen werden, historisch der erste gebaute Teil des Louvre-Palasts, der sich später über vier Jahrhunderte hinweg zu einer Collage aus zahlreichen Interventionen von mindestens fünfzehn verschiedenen Architekten entwickelte. Jede dieser Interventionen ist spezifisch für ihren genauen Standort, ihre Entwurfs- und Bauzeit, ihren Architekten – und doch sind gemeinsame formale Regeln erkennbar. Diese formalen Bezüge ziehen sich durch Paris entlang seiner historischen Achse bis hinauf nach La Défense und machen den Louvre Palast zu einem außergewöhnlich reichen Kontext, der digital und regelbasiert weitergedacht werden kann. Gruppen von Studierenden werden algorithmische Entwürfe entwickeln, die aus dem Louvre-Kontext abgeleitet sind.

Zeit: Mi 10 – 18 h

Ort: online

Erstes Treffen: 04. November 2020

Prüfung: 24. Februar 2021

Kontakt: Prof. Dr.-Ing. Oliver Tessmann / M.Arch Nadja Gaudillière

Sprache: Deutsch / Englisch

Bachelor/ Master

Bachelor WF

15-01-0354 / 15-02-6466 (FM B)

Ziel des Kurses ist es, die Studierenden mit den Werkzeugen und Methoden des Computational Designs vertraut zu machen. Die Studierenden werden in 3D-Modellierungstechniken mit Rhinoceros, parametrisches und algorithmisches Design mit Grasshopper und Scripting mit Python eingeführt.

Zeit: Do, 15:00 – 17:00 h

Ort: Oonline

Erstes Treffen: 05. November 2020

Prüfung: 25. Februar 2021, 17:00 h

Kontakt: Prof. Dr.-Ing. Oliver Tessmann / Dipl.-Ing. Anton Savov

Sprache: Deutsch/ Englisch

Bachelor/ Master

15-01-0354

15-01-6464 (B. Sc. WF)

15-02-6464 (WF, also FM B)

In dem Seminar gibt es zwei prinzipielle Schwerpunkte, die gewählt werden können.

Einerseits wird die Herangehensweise bei virtuellen Rekonstruktionen von zerstörter Architektur vermittelt. Die Studierenden lernen die professionelle Visualisierungssoftware 3ds Max kennen. Themen des Seminars sind unter anderem Synagogen, die in der NS-Zeit zerstört wurden.

Andererseits sollen sich Studierende mit dem Thema Erinnerung und Internet am Beispiel der zerstörten Synagogen auseinandersetzen und eine Website erstellen. Hierfür sind Kenntnisse bei der Erstellung von Webseiten hilfreich aber nicht Voraussetzung.

Eine durchgängige Bearbeitung von Bachelor- und Masterseminaren ist belegbar.

Zeit: Di 09.50 – 11.30 h

Ort: online

Erstes Treffen: 03. November 2020

Prüfung:

Kontakt: Dr.-Ing. Marc Grellert

Sprache: Deutsch

15-02-6465 (externe)

Forschungsmodul FB 15

nur Master

Durch dieses interdisziplinäre Wahlfach sollen Studierende ihr Interesse an technologischen und/oder kulturellen Aspekten in Bezug auf digitales Gestalten und Bauen weiter entwickeln. Studierende arbeiten selbstständig und sind eingebunden in die Forschungsprojekte der DDU, die Architektur aus der Perspektive von rechnergestützter Analyse und Simulation, Robotik, maschinellem Lernen, 3D-Drucken und Spiel-/App-Entwicklung untersuchen. Studierende formulieren eigene Aufgabenstellungen. Studierende des FB15, die bei DDU ein Forschungsmodul (5 CP) für Master-Studierende absolvieren, und Studierende, die das interdisziplinäre Wahlfach (3 CP) belegen, tauschen sich in einem gemeinsamen Kolloquium aus. Für das erste Treffen findet Ihr die nötigenInformationen auf Moodle unter:

https://moodle.tu-darmstadt.de/course/view.php? id=15951

Zeit: Di 10 -12 h

Ort: online

Erstes Treffen: 03. November 2020

Prüfung: 07. April 2021

Kontakt:

Prof. Dr.- Ing. Oliver Tessmann/ Samim Mehdizadeh, M. Sc.

Sprache: Deutsch / Englisch

Vergangene Entwürfe

In diesem Entwurf untersuchen wir, wie man riesige Objekte ohne den Einsatz von schwerem Gerät bewegt, dreht und verzahnt. Die Masseschwerpunkte hohler Objekte können durch das Befüllen und Leeren von inneren Hohlräumen dynamisch verändert werden. Teilnehmer entwerfen einen schwimmenden Spielplatz auf dem Main in Frankfurt. Teilnehmer erlernen die Werkzeuge des computerbasierten Entwerfens (Rhino, Grasshopper), gemeinschaftliches Online-Arbeiten an 3D Modellen, die Nutzung von Game-Engines zur Simulation physischer Eigenschaften. Am Ende werden die Entwürfe mit Hilfe von Augmented Reality als immersives Erlebnis im urbanen Kontext gezeigt. Erstes Treffen als Zoom Konferenz.

Im Entwurf sollen mit Hilfe digitaler Technologien und Entwurfsmethoden neue Ideen und Prozesse für eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft entworfen werden. Bestehende Gebäude werden 3D-gescannt und in digitale Modelle umgewandelt. Bauelemente wie Stützen, Balken und Decken werden (im Modellbaumaßstab) robotergestützt in kleinere Module geschnitten, die dann digital zu neuen Gebäuden zusammengesetzt werden können. Der Prozess wird im DDU RoboLab prototypisch umgesetzt. Die Teilnehmer erlernen die Technologien Robotik, 3D-Scannen, 3D-Drucken und Photogrammetrie. Der Architekturentwurf umfasst ein temporäres, modulares Gebäude, das gleichzeitig das Materiallager für zukünftige Gebäude wird. Die mögliche Vertiefung des Entwurfs startet mit einem Kompaktworkshop vom 2. – 6. März 2020.

Computerbasiertes Entwerfen und Digitale Fabrikation ermöglichen das Erforschen, Entwerfen und Bauen von materialeffizienten Konstruktionen und räumlicher Vielfalt. In diesem Entwurf nutzen wir die am Fachgebiet DDU entwickelte Technologie des Rotationsformens von Beton und legen einen Schwerpunkt auf das Erforschen der gestalterischen und architektonischen Potentiale dieser Technologie.

The Micro Factory

In diesem Entwurf sollen auf Basis des Materialsystems RotoForm 1:1 Prototypen aus Beton sowie materialgerechte Entwürfe entwickelt werden. Teilnehmer erlernen computerbasiertes Entwerfen, Simulation von Materialverhalten und den Materialisierungsprozess mittels digitaler Fabrikation und Robotik. Anschließend wird das gestalterische und konstruktive Potential dieser mineralischen Hohlkörper in gebauten Prototypen analysiert und evaluiert. In einer Entwurfsstudie werden die räumlichen, gestalterischen und konstruktiven Potentiale untersucht. Entwurf, digitale und physische Formfindung, Forschung zu Material und Fabrikation und die Materialisierung werden als ganzheitlicher und zyklischer Prozess betrachtet und entwickelt.

RotoForm

Wir entwerfen in diesem Semester ein Wohngebäude für 1.000 Bewohner. Zunächst analysieren wir gebaute Projekte, die städtische Dichte mit hoher Lebensqualität verbinden. Außerdem erforschen wir, wie Architekten besser und schneller entwerfen können, indem sie Nutzer und Nicht-Architekten mittels neuer digitaler Technologien und Computerspielen in den Entwurfsprozess einbeziehen. Basierend auf dem DDU Minecraft Framework 20.000 BLOCKS entwickeln Teilnehmer Computerspiele, mit denen jeder Gebäude entwerfen kann. Anschließend nutzen wir Rhino/Grasshopper, um die Entwürfe und ihre Qualitäten zu analysieren, zu evaluieren und im Modell zu materialisieren. Im Entwurf erlernen Teilnehmer das Arbeiten mit Grasshopper zur Entwurfsanalyse und der digitalen Fabrikation von Modellen sowie zur Erstellung von Architekturzeichnungen. Die Lehre erfolgt in Englisch und Deutsch.

Habitat 1000

Vergangene Seminare

Ziel des Kurses ist es, die Studierenden mit den Werkzeugen und Methoden des Computational Designs vertraut zu machen. Die Studierenden werden in 3D-Modellierungstechniken mit Rhinoceros, parametrisches und algorithmisches Design mit Grasshopper und Scripting mit Python eingeführt.

Im Seminar werden die prinzipiellen Arbeitsschritte bei einer digitalen Rekonstruktion vermittelt. Schulungen in 3ds Max werden abgehalten.

Themen des Seminars sind die dreidimensionale Umsetzung von Zeichnungen Piranesis sowie römische Siedlungen.

Die Themen sind eingebettet in Forschungsprojekte, die mit verschiedenen Museen in Deutschland entwickelt werden.

Eine durchgängige Bearbeitung von Bachelor- undMasterseminaren ist belegbar.

In dem Seminar wird die prinzipielle Herangehensweise bei virtuellen Rekonstruktionen von zerstörter Architektur vermittelt. Die Studierenden lernen die professionelle Visualisierungssoftware 3ds Max kennen.

Themen des Seminars sind römische Siedlungen und Militärlager beispielsweise das römische Nida (Frankfurt Heddernheim) sowie der Anhalterbahnhof in Berlin. Studierende lernen römische Architektur kennen und zu rekonstruieren, aber auch die Baustruktur eines der größten Bahnhöfe Europas.

Die Themen sind eingebettet in Forschungsprojekte, die mit verschiedenen Museen in Deutschland entwickelt werden.

Eine durchgängige Bearbeitung von Bachelor- und Masterseminaren ist belegbar.

Die enge Verknüpfung zwischen 3D-Modelliersoftware und Industrierobotern erlaubt es Architekten, ihre Ideen in einem digital kontinuierlichen Prozess zu materialisieren. Im Seminar gestalten Teilnehmer am Rechner prototypische Konstruktionen, die sie anschließend unter Anleitung in robotergestützte Fertigungsprozesse überführen. Das Seminar wird unterstützt von einem Startup-Unternehmen, dass an der Schnittstelle von Architektur, Design und Robotik arbeitet. Teilnehmer arbeiten mit Rhino und Grasshopper und erlernen neue Werkzeuge des computerbasierten Entwerfens und der robotergestützen Fabrikation.

Ziel des Kurses ist es, die Studierenden mit den Werkzeugen und Methoden des Computational Designs vertraut zu machen, einschließlich 3D-Modellierung, algorithmischem Design und generativen Verfahren. Die Studierenden werden in 3D-Modellierungstechniken mit Rhinoceros, parametrisches und algorithmisches Design mit Grasshopper und Scripting mit Python eingeführt. Nach der Einführung in alle Werkzeuge sollen die Studierenden ein persönliches Projekt entwickeln, in dem sie die erlernten Werkzeuge in einem dieser vier Bereiche anwenden: digitale Fertigung, kombinatorisches Modellieren, generatives Gestalten, Analyse und Modellierung von Umwelteinflüssen. Der Kurs ist als Einführung in die verschiedenen Werkzeuge des Computerdesigns gedacht und eignet sich besonders für Studierende, die ihre Forschung auf dem Gebiet des digitalen Designs und Fertigung fortsetzen möchten.

Die Virtuelle Realität gewinnt zunehmend an Bedeutung für die Visualisierung und das Erleben von Architektur. Eine interaktive und immersive Umgebung schafft neue Betrachtungsmöglichkeiten und Herausforderungen für das zukünftige Gestalten. In diesem Seminar vermitteln wir den Umgang mit der Software Unity, welche in der Architektur für verschiedene Zwecke eingesetzt wird: z. B. für interaktive 3D-Visualisierung eines geplanten Gebäudes als auch für generatives sowie parametrisches Entwerfen. Es bildet zudem die Schnittstelle zwischen 3D-Modellierung und virtueller Realität.

Studierende erarbeiten in Projektgruppen eigene Konzepte und Entwürfe in der virtuellen Realität (HTC-Vive). Teil des Seminars ist ein 4-tägiger Workshop zum Design mit modularen Elementen in VR in Zusammenarbeit mit der Leibniz Universität Hannover.

In dem Seminar wird die prinzipielle Herangehensweise bei virtuellen Rekonstruktionen von zerstörter Architektur vermittelt. Die Studierenden lernen die professionelle Visualisierungssoftware 3ds Max kennen.

Themen des Seminars sind römische Siedlungen und Militärlager, beispielsweise das römische Nida (Frankfurt Heddernheim) sowie der Anhalterbahnhof in Berlin. Studierende lernen römische Architektur kennen und zu rekonstruieren, aber auch die Baustruktur eines der größten Bahnhöfe Europas.

Die Themen sind eingebettet in Forschungsprojekte, die mit verschiedenen Museen in Deutschland entwickelt werden.

Eine durchgängige Bearbeitung von Bachelor- und Master-Seminaren ist belegbar.

Parametrisches Entwerfen eröffnet neue gestalterische Möglichkeiten und vereinfacht das interdisziplinäre Arbeiten mit Tragwerksplanern. Diese Werkzeuge und Methoden sollen anhand von dem Entwurf räumlicher Stabwerke mit großen Spannweiten erarbeitet werden. Dieses extrem leichte Konstruktionsprinzip spielt in unserer Zeit, in der wir das Bauen aufgrund von Ressourcenknappheit und Klimawandel neu denken müssen, eine wichtige Rolle. In dem Kurs werden die grundlegenden Eigenschaften von räumlichen Stabwerken behandelt und aktuelle Beispiele aus der Praxis vorgestellt. In den Übungen werden zudem die 3D-Modellierung, deren Parametrisierung und die computergestützte Bemessung räumlicher Stabwerke mittels „Rhino“, „Grasshopper“ und „Karamba“ erarbeitet. Die Prüfungsleistung setzt sich aus drei Tragwerksentwurfsübungen und einem Kolloquium zusammen. Architektur- und Bauingenieurstudierende arbeiten gemeinsam in Teams.

Die Virtuelle Realität gewinnt zunehmend an Bedeutung für die Visualisierung und das Erleben von Architektur. Eine interaktive und immersive Umgebung schafft neue Betrachtungsmöglichkeiten und Herausforderungen für das zukünftige Gestalten.

In diesem Blockseminar vermitteln wir den Umgang mit der Software Unity und SteamVR. Unity wird in der Architektur für verschiedene Zwecke eingesetzt: z. B. für interaktive 3D-Visualisierung und Simulation eines geplanten Gebäudes als auch für generatives sowie parametrisches Entwerfen. Es bildet zudem die Schnittstelle zwischen 3D-Modellierung und virtueller Realität.

Studierende bekommen während des Seminars die Möglichkeit, in Projektgruppen eigene Konzepte und Entwürfe in der virtuellen Realität (HTC Vive) zu verwirklichen und zu erleben.

Aktuelle Entwicklungen von rechnergestützten Entwurfsmethoden, Fertigungstechniken und Robotersteuerung eröffnen neue Möglichkeiten der Materialisierung in der Architektur. Neben der Automatisierung traditioneller Fertigungstechniken bieten Roboterwerkzeuge die Möglichkeit, adaptive, interaktive und reaktionsfähige Fertigungsmethoden zu erforschen.

Wir vermitteln euch Fähigkeiten und Verständnis für rechnergestützte Designstrategien und Robotersteuerung für die digitale Fertigung (z. B. Sensorik, Datenverarbeitung, Livestreaming).

In kleinen, individuellen Studien zu diesen Themen untersucht ihr rechnergestützte Fertigungskonzepte mit Robotern. In dem abschließenden Workshop (12. – 16.08.2019) entwickeln wir gemeinsam einen experimentellen Prototyp.

Ziel des Kurses ist es, die Studierenden mit den Werkzeugen und Methoden des Computational Designs vertraut zu machen, einschließlich 3D-Modellierung, algorithmischem Design und generativen Verfahren. Die Studierenden werden in 3D-Modellierungstechniken mit Rhinoceros, parametrisches und algorithmisches Design mit Grasshopper und Scripting mit Python eingeführt. Nach der Einführung in alle Werkzeuge sollen die Studierenden ein persönliches Projekt entwickeln, in dem sie die erlernten Werkzeuge in einem dieser vier Bereiche anwenden: digitale Fertigung, kombinatorisches Modellieren, generatives Gestalten, Analyse und Modellierung von Umwelteinflüssen. Der Kurs ist als Einführung in die verschiedenen Werkzeuge des Computerdesigns gedacht und eignet sich besonders für Studenten, die ihre Forschung auf dem Gebiet des digitalen Designs und Fertigung fortsetzen möchten.

Methoden der Vermessung und Darstellung beeinflussen das Schaffen von Architekten. 3D-Scanning zur Erfassung von dreidimensionalen Objekten und Räumen und ihrer digitalen Repräsentation lädt dazu ein, das Verhältnis von Prozess und Ergebnis neu zu betrachten.

Teilnehmer erlernen zunächst die Grundlagen von Rhino und Grasshopper und anschließend verschiedene 3D-Scan-Methoden, die Datenaufbereitung in Rhino und den Einsatz der Technologie als Gestaltungswerkzeug.

Der Kurs begleitet den Entwurf am FG DDU.

Während die technologische Innovation uns neue Werkzeuge der architektonischen Repräsentation gegeben hat und als solche die Disziplin bereichert, hat sich Architektur als Leistung in mehr als 150 Jahren nicht verändert. Dies erfordert, dass wir die Rolle des Architekten überdenken. Der Beginn des Informationszeitalters in den 1960er Jahren löste viele technologiegetriebene Experimente in der Architektur aus, wie die Architecture Machine Group von Negroponte im MIT oder der Flatwriter von Friedman, die darauf abzielten, die Fähigkeiten des Architekten zu erweitern und sie als Person zu positionieren, die Entwurfswerkzeuge für andere schafft. Dieses Textforschungs- und Schreibseminar beschäftigt sich mit dem theoretischen Hintergrund partizipativer und computergestützter Architektur. Jeder Student liest und präsentiert zwei kurze Texte zum Thema und verfasst ein Essay, das die im Seminar erlernten Aspekte zusammenfasst.

In dem Seminar wird die prinzipielle Herangehensweise bei virtuellen Rekonstruktionen von zerstörter Architektur vermittelt. Die Studierenden lernen die professionelle Visualisierungssoftware 3ds Max kennen.

Neben anderen Themen liegt der Schwerpunkt des Seminars auf der Rekonstruktion des römischen Albano mit seinem Militärlager, 20 km vor Rom. Ziel ist die Rekonstruktion der Zisterne und des Thermengebäudes. Studierende lernen römische Architektur kennen und zu rekonstruieren.Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt vom Römisch-Germanischen-Zentralmuseum in Mainz.

Eine durchgängige Bearbeitung von Bachelor- und Masterseminaren ist belegbar.